LimonARTe
 


 Was entsteht derzeit im Atelier und wofür interessiere ich mich gerade?


4. Mesoamerika 

Anfang des Jahres 2026  war ich einige Wochen in Guatemala, Belize und Mexiko. Derzeit verarbeite ich meine vielfälitigen Eindrücke gleichzeitig in mehreren Ölbildern. 

Im April 2026 stehen schon einge halbfertige Bilder in meinem Atelier:  

- Atitlan-See (Guatemala), 

- Blick vom Vulkan "Pacaya" auf den Vulkan "Agua" mit dem heiligen Baum macpalxōchitl und ein kleines Bild dessen Blüte (Guatemala), 

- Maya-Stätte Tikal - Blick auf Tempel IV (Tempel der zweiköpfigen Schlange) (Guatemala) und 

- eine Ansicht des karibischen Strands der Maya-Stätte Tulum (Mexiko).

Die Geschichte des Maisgottes

Davor habe ich mich intensiv mit der Mythologie der Maya beschäftigt und das Popol Vuh, das heilige Buch der Quiche-Maya, studiert. Ganz besonders interessierte mich die Geschichte des Maisgottes, die unser Reiseleiter in der Maya-Stätte Uxmal kurz anriss. Auch besuchten wir die Keramikwerkstätte der yucatekische weltbekannten Künstlerin Patricia Martín Morales, die sich der Wiederbelebung der prähispanischen Mayakeramik verschrieben hat. Im Maya-Museum in Merida widmete ich dann meine ganze Aufmerksamkeit einem Mayakodex. Ich habe mir nun ein eigenes "Schriftstück" angefertigt, das natürlich weder Anspruch auf Vollständigkeit noch Richtigkeit erhebt. Alle Bestandteile wie Götterdarstellungen und Glyphen habe ich mir aus Kodices und Darstellungen auf Maya-Keramiken zusammengesammelt . 

Die Bedeutung aller Zeichen und Symbole meiner Buntstiftzeichnung befindet sich in dieser Datei -->. 



3. Caravaggio, Lenbach und Loginovs Lehren

meine Studie Bleistift & Kreide auf getöntem Papier 02/2026

Michelangelo Merisi da Caravaggios Bild "Die Kreuzigung des Heiligen Petrus" beeindruckte mich in Rom bei meinem Besuch in der Kirche Santa Maria del Popolo sehr. Hier meine Kompositions- und Tonwertstudie ohne Berücksichtigung des eigentlich tiefdunklen Hintergrundes. 

Unerhört! eigentlich, denn Caravaggio war ein Meister des Chiaroscuro, was ich sehr bewundere. Schon vor 5 Jahren fertigte ich eine Studie zum Lautenspieler, der im Original in der Eremitage hängt. Insgesamt 12 originale Werke habe ich mittlerweile gesehen und studiere weiter....

"Lautenspieler" Ausschnitt Acryl

Franz von Lenbach, Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, war der Auffassung, dass nicht die deutschen Akademien und überhaupt die Lehrbarkeit der Kunst zum Erfolge führen können, sondern dass allein die Qualität des Vorbildes und das Interesse, die künstlerische Produktion zu begreifen, eigene schöpferische Kräfte stärke.“ Diesen Ansatz verfolgte ich weiter, nicht zuletzt ist Franz von Lenbach, dessen so lebendige Portraits von Wagner, Semper, Bismarck, mich beeindrucken, ein Vorbild in meiner Beschäftigung mit der Portraitmalerei.

Blick ins Atelier

Lenbachs Bilder selbst habe ich schon in seinem Geburtshaus in Schrobenhausen bewundert und anlässlich meiner Reise zum LOGINOV-Workshop in München dort in seiner Villa im Lenbachhaus studiert. Lenbachs eigene Art der Portraitkunst wird Thema weiterer Studien sein, zumal dies an meine Tuscharbeiten und Mixedmedia auf Papier anknüpft. In München lernte ich zunächst einmal - als unerwartete Zugabe - auch die russische Portraittechnik unter Verwendung von "Russischer Sauce".

Portrait meiner Mutter, Graphit auf Bütten







2. Oktober 2025 - Portrait mit IVAN LOGINOV in München 

[Platzhalter ] 10/2025







1. Frühjahr 2025 - Verliebt in Indochina

[Platzhalter ] 4/2025